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28. Mai 1987 - Matthias Rust landet in Moskau

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Marcus
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Sep 2018 13 09:53

28. Mai 1987 - Matthias Rust landet in Moskau

Bericht aus dem Spiegel 23/1987 (01.06.1987) zu der Landung von Mathias Rust auf dem roten Platz in Moskau:
Spiegel 23/1987
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Norby
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Norby
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Sep 2018 13 16:52

Re: 28. Mai 1987 - Matthias Rust landet in Moskau

Ein riesiger Skandal der fast einen Weltkrieg ausgelöst hat. :( Kranker Typ :autsch:

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Sam Rothstein
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Re: 28. Mai 1987 - Matthias Rust landet in Moskau

Moin.
Stimmt,der ist auch im Knast gelandet wegen irgendwas. :dauemnrunter:
Gruß

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Marcus
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Re: 28. Mai 1987 - Matthias Rust landet in Moskau

Sam Rothstein hat geschrieben:
Do 13. Sep 2018, 17:17
Stimmt,der ist auch im Knast gelandet wegen irgendwas. :dauemnrunter:
Richtig, weil er eine Schwesternschülerin während seines Zivildienst niedergestochen hat!
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Norby
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Sep 2018 14 13:10

Re: 28. Mai 1987 - Matthias Rust landet in Moskau

Spätere Schlagzeilen
1989 geriet Rust erneut in die Schlagzeilen. Während seines Zivildienstes stach er im DRK-Krankenhaus Rissen am 23. November 1989 mit einem Messer auf eine Schwesternschülerin ein, weil sie ihn nicht küssen wollte. Er verletzte sie schwer. Am 19. April 1991 wurde Rust dafür zu einer 30-monatigen Freiheitsstrafe wegen Totschlagversuchs in einem minderschweren Fall verurteilt. Nach 15 Monaten Haft wurde er im Oktober 1993 vorzeitig entlassen. 1994 arbeitete er als Kellner in Moskau.

2001 kam er wegen Diebstahls eines Kaschmirpullovers in einem Hamburger Kaufhaus erneut vor Gericht und wurde erst zu einer Strafe von 10.000 DM verurteilt, die später in der Berufung auf 600 DM reduziert wurde. 2003 verfolgte Rust das Internetprojekt „Orion and Isis“, in dem er sich als „Quelle des Friedens“ darstellte. Weil er einem Hamburger Spediteur ungedeckte Schecks ausstellte, wurde gegen ihn wegen fortgesetzten Betruges im November 2005 eine Geldstrafe von 1500 Euro verhängt. Ferner wurde er durch gerichtlichen Beschluss zur Herausgabe nicht bezahlter Möbelstücke gezwungen.

2007 – 20 Jahre nach dem Flug – rekonstruierten eine ARD-Fernsehdokumentation von Gabriele Denecke und das parallel erarbeitete Buch von Ed Stuhler die historischen Folgen des Fluges. Dafür befragten sie Mathias Rust, die damaligen Außenminister Eduard Schewardnadse und Hans-Dietrich Genscher, den BND-Chef Hans-Georg Wieck und sowjetische Militärs.

Rust lebte um 2007 in Berlin und bestritt seinen Lebensunterhalt nach eigenen Angaben durch professionelles Pokerspielen. 2009 gab er im Gespräch mit der Rheinischen Post an, dass er finanziell ausgesorgt habe und keiner geregelten Tätigkeit mehr nachgehen müsse. Nach eigenen Angaben arbeitet er als Veranstalter von Boots- und Autorennen in Estland und ist weiterhin als professioneller Pokerspieler aktiv. Im Mai 2012 lebte er nach eigenen Angaben als Finanzanalyst in der Schweiz und plante die Eröffnung einer Yoga-Schule.

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