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Iron Maiden & Bruce Dickinson Solo

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Sep 2022 11 00:21

Iron Maiden & Bruce Dickinson Solo

Beitrag von Retro

IRON MAIDEN & BRUCE DICKINSON SOLO

Gleich mal vorneweg: Ich mag Iron Maiden. Schon immer. Auch mit Blaze Bayley- und mit Paul Di'Anno.
Mein Geschmack muss sich trotzdem nicht mit der Masse der anderen Fans decken, und tut das wohl auch nicht unbedingt,
was ich mir schon in vielen Musik-Diskussionen anhören durfte. Daher mal ein paar Anhaltspunkte:
Lieblings-Album: Killers
Lieblings-Song Di'Anno: Wrathchild
Lieblings-Song Dickinson: To tame a Land
Lieblings-Song Bayley: Sign of the Cross
Schwächstes Album: Seventh Son of a seventh Son
Wer jetzt schon mit den Augen rollt, sollte vielleicht nicht weiterlesen...

Ich habe im Lauf der Jahre Jahre fast alle Maiden-Scheiben sehr oft angehört, und jetzt während dem schreiben laufen die neueren ein weiteres mal.
Die alten Klassiker kann ich eh teilweise schon fast auswendig mitsingen, da seit Mitte der 80'er jede Platte zum Release gekauft wurde.
Damals waren Iron Maiden neben Kiss meine Lieblingsband. Und da gab es nur Schallplatten (und qualitativ teils miese Tapes), aber keine CD's.
Inzwischen stehen aber schon lange Zeit (wieder seit Release) alle Scheiben auf CD in meinem Regal. Auch die (meines Erachtens) schlechteren.
Alle Eindrücke sind also nach mehrmaligem anhören entstanden, und keinesfalls "Ersteindrücke",
welche gerade den späteren Alben teils einfach nicht gerecht werden können. Progressiv angehauchtes geht einem manchmal nicht sofort ins Ohr.

Ich schreibe hier im übrigen eher nach dem Motto "Kurz aber knackig", gehe zwar auf die Sängerwechsel ein, aber nicht auf die anderen Musiker.
Für mich steht oder fällt eine jede Platte mit dem Gesang, die Instrumentalisten sind in der Regel, meiner Meinung nach, ziemlich austauschbar.
Auch besitze ich nur die Studio-Scheiben, ich mag Live-Aufnahmen generell nicht besonders.
Und immer dran denken: Das ist hier alles nur MEIN Geschmack, und mal eben zum Spaß geschrieben.
Wer genauere Infos haben will als ich sie hier biete, darf gerne diverse andere Seiten besuchen.



IRON MAIDEN (1980)
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01.jpg (148.46 KiB) 430 mal betrachtet
Das Debüt. Noch ziemlich roh gespielt, mit Paul Di'Anno am Mikro, welcher die flotten Songs sehr gut meistert,
mich in den ruhigeren Passagen der Platte (besonders bei "Strange World") aber eher nervt, oder gar langweilt.
Musikalisch allerdings schon auf recht hohem Niveau, so dass man sich zumindest den Großteil des Albums gut anhören kann.
Ich muss zugeben dass ich "damals" ziemlich enttäuscht war, da ich das Debüt gekauft hatte,
nachdem "Killers" sich schon wochenlang auf meinem Plattenspieler drehte. Auch heute kann ich mir die Scheibe nicht komplett anhören.
Im Vergleich mit dem Nachfolger kann man aber meines Erachtens auch nur verlieren- für ein Debüt trotzdem beachtlich.

Meine Favoriten: Running free, Phantom of the Opera

6/10

IRON MAIDEN - KILLERS (1981)
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02.jpg (137.83 KiB) 430 mal betrachtet
Das zweite Album macht seinem Namen alle Ehre: Ein echtes Killer-Album. Kein einziger schwacher Song drauf.
Selbst die Instrumentalen Stücke, welche mich sonst fast immer nerven, sind hier absolut passend. Die komplette Platte wirkt wie aus einem Guss.
"Killers" war meine dritte selbst gekaufte Platte (nach "Police - Regatta De Blanc" und "Kiss - Gene Simmons"), und begeistert mich bis heute.
Hier hat die Band wohl erkannt, dass Di'Anno eher für die flotteren Songs geeignet ist, so dass hier größtenteils höheres Tempo geboten wird.
Leider war diese auch gleichzeitig die letzte Platte mit Di'Anno, aufgrund seiner Alkoholprobleme musste er die Band verlassen.
Es würde mich wirklich interessieren, wie die Karriere von Maiden mit ihm am Mikro weiter verlaufen wäre...

Meine Favoriten: Die komplette Platte!

10/10

IRON MAIDEN -THE NUMBER OF THE BEAST (1982)
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03.jpg (147.94 KiB) 430 mal betrachtet
Erstmals mit Bruce Dickinson. Nicht nur, dass er rein technisch gesehen der "bessere" Sänger ist, auch musikalisch hat man hier ordentlich zugelegt.
Der Einstieg könnte mit dem flotten "Invaders" und dem darauf folgenden ruhigen "Children of the Damned" nicht besser gewählt sein.
Schon die ersten beiden Songs beweisen, dass Dickinson wohl ziemlich alles singen kann, was im "klassischen" Heavy Metal-Bereich gespielt wird.
Ein komplett gutklassiges Album, welches zu recht seinen Klassiker-Status hat.
Was auch auffällt: Mit dem Einstieg von Dickinson finden sich auf einmal Songs zu Filmen (oder den Romanvorlagen) im Programm von Maiden.
Der Song "The Prisoner" basiert auf der bekannten TV-Serie, bei uns als "Nummer 6" bekannt,
"Children of the Damned" erzählt die Geschichte vom Film "Dorf der Verdammten".
Ein wirklich gutes Einstiegsalbum für Dickinson- trotzdem kommt für mich nichts an den rauen, noch etwas ungeschliffenen Sound von "Killers" ran.
Keine Frage: Dickinson kriegt Live auch die alten Songs hin, während Di'Anno an den Songs dieses Albums wohl verzweifelt wäre.
Trotzdem höre ich die Songs von "Killers" doch lieber im Original, eben von Di'Anno.

Meine Favoriten: The Number of the Beast, Run to the Hills, Hallowed be thy Name

10/10

IRON MAIDEN - PIECE OF MIND (1983)
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04.jpg (138.5 KiB) 430 mal betrachtet
Auf Album Nummer vier hat sich, von vielen eher unbemerkt, mein absoluter Maiden-Lieblingssong am Ende versteckt.
"To tame a Land" handelt vom Wüstenplaneten "Dune", welcher auch zu meinen Lieblingsfilmen gehört,
"Where Eagles dare" basiert ebenfalls auf einem Film, bei uns als "Agenten sterben einsam" bekannt.
Auch "Quest for Fire" hat ein filmisches Vorbild: "Am Anfang war das Feuer".
Generell ist "Piece of Mind" wieder ein gutes Album geworden,
auch wenn ich persönlich zumindest "Revelations", "Die with your Boots on" und "Still life" eher mittelmäßig finde.
Fangen Maiden etwa an zu schwächeln?

Meine Favoriten: Flight of Icarus, The Trooper, To tame a Land

7/10

IRON MAIDEN - POWERSLAVE (1984)
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Der Einstieg mit "Aces High" lässt stark hoffen, hier wieder eine durchgängig hervorragende Scheibe auf die Ohren zu kriegen.
Und ja, es geht durchgehend in hohem Tempo weiter, ein Ohrwurm folgt auf den nächsten.
Erstmals haben Iron Maiden hier auch einen Song in Überlänge auf einem Album, "Rime of the ancient Mariner" ist eines der Highlights der Platte.
Auch auf "Powerslave" schlägt wieder die Vorliebe für Filmthemen durch:
"The Duelists" erzählt die Geschichte von Ridley Scott's gleichnamigen Film,
und das instrumental "Losfer Words" wurde wohl stark vom "Time Rider" Soundtrack inspiriert.
"Back in the Village" erzählt, wie schon "The Prisoner" auf "Number of the Beast" wieder von der schon genannten TV-Serie.
"Flash of the Blade" hat Dario Argento übrigens ein Jahr später in seinem Horror-Thriller "Phenomena" für den Soundtrack verwendet.
Das funktioniert also auch andersherum.

Meine Favoriten: Die komplette Platte!

10/10

IRON MAIDEN - SOMEWHERE IN TIME (1986)
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06.jpg (158.98 KiB) 430 mal betrachtet
Zum ersten mal ließen sich Iron Maiden zwei Jahre Zeit für ihr nächstes Album.
Bereits im Vorfeld der Veröffentlichung wurde bekannt, dass hier erstmals auch Synthesizer verwendet werden-
was allerdings nur selten auffällt, und was ich persönlich nicht störend finde, da eher songdienlich und nicht aufdringlich eingesetzt.
Wer Angst hatte, Maiden könnten zu "poppig" werden, konnte aufatmen.
Allerdings begann hier langsam der Umbruch zu immer längeren, epischen Songs.
"Caught somewhere in Time" ist von "Blade Runner" und "Flucht ins 23. Jahrhundert" inspiriert- ansonsten finden sich diesmal keine Filmverweise.
Und wieder haben Iron Maiden es geschafft, ein Album voller Ohrwürmer aufzunehmen.
Die Platte hat keine schwachen Songs- ausser man hat eine generelle Synthesizer-Allergie.

Meine Favoriten: Die komplette Platte!

10/10

IRON MAIDEN - SEVENTH SON OF A SEVENTH SON (1988)
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Wieder dauerte es zwei Jahre bis zur nächsten Platte... und diesmal waren die Veränderungen im Sound deutlich gravierender.
Erstmals bei Maiden handelt es sich hier um ein Konzeptalbum, und die Synthesizer sind nicht mehr zu überhören.
Wenn man es freundlich sagen will, könnte man die Platte "experimentell" nennen- oder auch den Versuch, eine Prog-Metal Scheibe aufzunehmen.
Auch Seventh Son of a seventh Son" enthält ein paar gute Songs,
aber insgesamt gesehen war (und bin) ich hier zum ersten mal bei einer Platte mit Dickinson am Mikro eher enttäuscht worden.
Beachtlich ist lediglich einmal mehr die extreme Gesangsleistung von Dickinson, welcher jedes Tempo und jede Tonlage perfekt meistert.
Genau genommen ist eines der beiden Highlights des Albums, "Can i play with Madness", aber fast schon kein Metal mehr,
oder zumindest stark kommerziell ausgerichtet und Radiotauglich, was auch die knackige Laufzeit von 3:30 Minuten beweist.
Metal mit (zu) viel Keyboards und angezogener Handbremse sozusagen.
Die Scheibe war kommerziell sehr erfolgreich, sorgte aber dafür dass zumindest ich die nächste Maiden-Platte erstmals nicht "blind" kaufte,
sondern wartete bis man reinhören konnte.

Meine Favoriten: Moonchild, Can i play with Madness

4/10

IRON MAIDEN - NO PRAYER FOR THE DYING (1990)
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Weitere zwei Jahre später: Vorab-Kritiken lassen bereits schlimmes erahnen,
aber scheinbar sind die negativen Kritiken jetzt da, weil man einen direkten Nachfolger von "Seventh Son" erwartet hatte.
Die Scheibe startet mit "Tailgunner" flott und recht hart, Dickinson singt aggressiv wie nie zuvor,
und auch der zweite Song, "Holy Smoke", klingt eher, wie man es früher von Maiden gewohnt war.
Back to the Roots ist offensichtlich angesagt, die Platte ist gekauft.
Generell besteht "No Prayer..." aus überwiegend kürzeren Songs, und Keyboard-Sounds halten sich wieder im Hintergrund.
Auch hat sich hier wieder ein Film-inspirierter Song eingeschlichen, "Run silent, run deep" basiert auf dem Film "U 23 - Tödliche Tiefen".
Und ebenfalls schon wieder hat sich ein Filmsoundtrack bei Iron Maiden bedient- "Bring your Daughter..." wurde in "Nightmare 5" verwendet.
Insgesamt ein durchaus gutes Album, auch wenn man die Klasse von früheren Werken nicht mehr ganz erreicht.
Die vielen schlechten Kritiken, welche die Scheibe bis heute kriegt, sind mir ein Rätsel...

Meine Favoriten: Tailgunner, The Assassin, Bring your daughter... to the Slaughter, Mother Russia

8/10

IRON MAIDEN - FEAR OF THE DARK (1992)
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Mittlerweile ist man den Zwei-Jahres-Abstand schon gewohnt, also mal sehen, was Maiden uns diesmal vorsetzen.
Wenn ich mich recht erinnere, war "Fear of the dark" wieder ein "Blindkauf" von mir,
das neue Cover ist der Hammer, die letzte Scheibe war zumindest gut- was soll also schief gehen? Kurz gesagt: Nicht viel.
Der Opener "Be quick or be dead" fetzt wie man es erwartet, und auch die weiteren Songs halten größtenteils das Niveau.
Lediglich der Mittelteil von "Fear is the Key" nervt mich bis heute, dafür entschädigt aber "Wasting Love", eine der besten Balladen, die ich kenne.
Auch ist mit "The Fugitive" wieder ein Song zu einer TV-Serie (Bei uns: "Auf der Flucht") dabei.
Der Titelsong am Ende ist über jeden Zweifel erhaben, und dürfte wohl Pflichtprogramm bei jedem Metal-Fan sein.
Dummerweise sollte "Fear of the dark" das (vorerst) letzte Album mit Bruce Dickinson werden,
auf der dem Album folgenden Tour erklärte er seinen Ausstieg nach Beendigung des letzten Konzerts.

Meine Favoriten: Be quick or be Dead, Afraid to shoot Strangers, Wasting Love, The Fugitive, Fear of the Dark

9/10

IRON MAIDEN - THE X FACTOR (1995)
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Offensichtlich war es nicht ganz einfach, einen Nachfolger für Bruce Dickinson zu finden,
so dass man diesmal ganze drei Jahre auf die nächste Platte warten musste.
Maiden rekrutierten ihren neuen Sänger Blaze Bayley von der Band "Wolfsbane", welche mit ihnen als Vorgruppe schon einmal auf Tour war.
Eine zwiespältige Wahl, da Bayley zwar kein schlechter Sänger ist, aber mit seiner Stimme niemals in die Bereiche kommen konnte wie Dickinson.
Die neuen Songs sind durchaus auf seine tiefe Stimme zugeschnitten, kommen daher auch etwas düsterer daher, was nicht unbedingt schlecht ist.
Musikalisch kann man trotz meist gebremsten Tempo immer noch die "alten" Maiden heraushören, aber gesanglich ist Bayley ein völlig anderer Typ.
Vor allem bei Live-Konzerten hatte er erwartungsgemäß große Probleme die Songs von Dickinson akzeptabel rüberzubringen,
was ich ihm nicht vorwerfen will- selbst mit einer weniger dunklen Stimme kommen wohl nur wenige Sänger an die Leistung von Dickinson heran.
Wenn man mit größtenteils ruhigeren und düsteren Songs leben kann, wird man durchaus ein paar Highlights auf "X Factor" finden.
Auch Film, bzw Buchfreunde werden wieder großzügig bedient: "Lord of the Flies" thematisiert natürlich den "Herr der Fliegen",
"Man on the Edge" wurde von "Falling down" inspiriert, und "Edge of Darkness" bedient sich bei "Apocalypse now".

Meine Favoriten: Sign of the Cross, Man on the Edge, Look for the truth

7/10

IRON MAIDEN - VIRTUAL XI (1998)
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Weitere drei Jahre, und eine wenig erfolgreiche Welttour später kam das zweite Album mit Blaze Bayley auf den Markt.
Dass er sich bemühte an seiner Stimme zu arbeiten ist nicht zu überhören, leider mangelte es diesmal eher an guten Songs-
einige plätschern nur so dahin und reissen einen nicht mit.
"The Clansman" basiert auf "Braveheart", "When two Worlds collide" auf "Der jüngste Tag" (OT: When Worlds collide)
Bei der Tour zum Album bekam er erhebliche Probleme beim Gesang- so dass man die Tour abbrach, und sich einvernehmlich trennte.
Schon kurz nach der Trennung wurde die Rückkehr von Bruce Dickinson für das nächste Album bekanntgegeben.

Meine Favoriten: Futureal, The Clansman, Educated Fool

6/10

IRON MAIDEN - BRAVE NEW WORLD (2000)
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Die Rückkehr von Bruce Dickinson bringt uns nach zwei Jahren wieder eine wieder etwas progressiv angehauchten Platte mit einigen langen Songs.
Abwechslung wird großgeschrieben, Melodie und Härte finden perfekt zusammen- und Dickinson's Stimme ist wie üblich über jeden Zweifel erhaben.
Insgesamt gesehen könnte "Brave New World" musikalisch als der direkte Nachfolger von "Somewhere in Time" durchgehen.
Auch hier gibt es wieder Keyboards, aber niemals aufdringlich, sondern wohlüberlegt eingesetzt.
Als Opener wird mit "The Wicker Man" wieder eine Filmvorlage vertont, "Out of the Silent Planet" basiert auf "Forbidden Planet" (Alarm im Weltall).
"The Mercenary" wurde wohl von "Predator" inspiriert.

Meine Favoriten: Die komplette Platte!

10/10

IRON MAIDEN - DANCE OF THE DEATH (2003)
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Zum ersten Mal in der Maiden-Historie schaue ich mir das Cover an- und denke mir: Vielleicht sollte ich die Scheibe mal auslassen...
Hören wir mal rein. Der Opener "Wildest Dreams" kommt kurz und knackig daher, das folgende "Rainmaker" hat einen fiesen Ohrwurm-Refrain.
Überhaupt ist "Dance of Death" wieder ein größtenteils hochklassiges Album geworden- die progressive Ausrichtung ist auch hier vorhanden.
Man darf sich nur vom Cover nicht abschrecken lassen (und schaltet am besten vor dem letzten Song den CD Player aus).
Diesmal hat sich übrigens kein einziger Film-Track eingeschlichen, dafür gehen die Texte stärker in Richtung Kriegsgeschichte.
Die Höchstwertung vergeigt lediglich "Journeyman", ein unglaublich öder Akustik-Song am Ende.

Meine Favoriten: Rainmaker, No more Lies, Dance of Death, Paschendale

9/10

IRON MAIDEN - A MATTER OF LIFE AND DEATH (2006)
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Das Cover zeigt schon, wohin die Reise textlich gesehen geht. Kriegsthemen prägen "A matter of Life and Death" wie kein Album zuvor.
Die Platte startet mit einem klassischen Maiden-Uptempo Song, "DIfferent World", dessen Refrain mich allerdings schon seit dem ersten hören nervt.
Musikalisch gibt es danach kaum Überraschungen-
die zuletzt eingeschlagene Prog-Metal Richtung mit meist überlangen Songs und Keyboards wird weiterhin gespielt und noch verfeinert.
Mir persönlich wird es teilweise zu progressiv, was manche Titel wie "Brighter than a thousand Suns" für meine Ohren eher anstrengend macht.
Dass "The longest Day" nebenbei auch ein Filmtitel ist, darf als Zufall bezeichnet werden- in Lied wie Film geht es um die Landung der Alliierten
am 6.6.1944 in der Normandie, welcher von Generalfeldmarschall Rommel damals als "längster Tag" im Krieg bezeichnet wurde.

Meine Favoriten: These Colours don't run, Out of the Shadows, The Reincarnation of Benjamin Breeg, The Legacy

7/10

IRON MAIDEN - THE FINAL FRONTIER (2010)
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"The Final Frontier" nenne ich immer meine "Überraschungs-CD". Gekauft, in den Player geschmissen- und eigentlich gedacht das war's mit Maiden...
Der Opener ist, wie sein Titel, zweigeteilt: "Satellite 15... The Final Frontier". Laufzeit: Fast 9 Minuten.
Die erste Hälfte dachte ich, da ist 'ne falsche CD drin. Kodo auf Drogen oder so. Fürchterlich.
Nach ziemlich genau der Hälfte folgt ein Break- und aus dem Nerv-Sound wird ein klassischer Maiden-Song, wenn auch eher ein recht beliebiger.
Ehrlich: Das war der schlechteste Opener, den man sich vorstellen kann. Erst recht für eine Band wie Iron Maiden. Warum???
Mit Song Nummer 2 ändert sich dann meine Meinung- "El Dorado" gehört seit dem ersten hören zu meinen absoluten Maiden-Favoriten.
Wie übrigens auch der mit 11 Minuten recht lange Rausschmeisser "When the wild Wind blows". Die beiden Songs alleine sind schon den kauf wert!
Insgesamt gesehen würde ich sagen, die Scheibe ist in etwa seinem Vorgänger ebenbürtig.
Nicht alles entspricht meinem Geschmack, aber ein paar richtig gute Songs sind durchaus vertreten. Auch zwei meiner Favoriten im Gesamtwerk.
Auffällig ist vor allem, dass inzwischen beinahe jeder Song Überlänge hat, Kurz & Knackig gibt es hier nicht mehr.
Thematisch gibt es hier, passend zum Cover, hauptsächlich Fantasy und Science Fiction-Themen auf die Ohren.

Meine Favoriten: El Dorado, Mother of mercy, The Alchemist, The Talisman, When the wild Wind blows

7/10

IRON MAIDEN - THE BOOK OF SOULS (2015)
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Der Begriff "Überlänge" kriegt hier eine neue Dimension: 11 Songs mit insgesamt 92 Minuten auf 2 CD's.
Alleine der letzte Song der Platte "Empire of the Clouds" kommt mit 18 Minuten daher...
Aber: Maiden können es noch! Oder wieder. Trotz inzwischen stark Prog-lastiger Ausrichtung sind auch genügend härtere und flotte Parts vertreten.
Hier stimmt die Mischung erstmals wieder durchgehend, auch wenn man wohl ein paar durchläufe braucht, bis das Gesamtwerk bei einem ankommt.
Beim ersten hören tut man sich etwas schwer die Highlights rauszuhören- man findet aber auch keine Lückenfüller. Ging zumindest mir so.
Inzwischen ist "The Book of Souls" in meiner Hitliste ziemlich weit oben!
Bemerkenswert ist auch das Cover: Beinahe schon schlicht kommt es daher- und nach vielen Jahren mal wieder mit dem alten, originalen Bandlogo.
Schon lange nichts mehr Filmlastiges gehört? Stimmt. Auch hier nicht.
Aber immerhin ist "Tears of a Clown" eine Hommage an den 2014 verstorbenen Schauspieler Robin Williams.
Die erstmals deutlich längere Wartezeit auf neues Futter von Iron Maiden hat sich definitiv gelohnt!

Meine Favoriten: Die komplette Platte!

10/10

IRON MAIDEN - SENJUTSU (2021)
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17.jpg (33.51 KiB) 430 mal betrachtet
Ganze 6 Jahre hat es diesmal gedauert, einen Nachfolger zum Book of Souls aufzunehmen, die Band lässt sich immer mehr Zeit.
Zeit benötigt auch der Maiden-Fan, denn Senjutsu ist wieder, wie schon Book of Souls, ein Doppelalbum geworden.
Ebenfalls gemeinsam haben die beiden das alte Bandlogo und den Hang zur Überlänge der Songs-
hier 10 Tracks in 82 Minuten, wobei die drei letzten allesamt die 10 Minuten knacken.
Ungewöhnlich ist der Titelsong "Senjutsu" am Anfang, dieser kommt mit 8 Minuten zwar heavy, aber etwas behäbig daher,
und überrascht gegen Ende mit Melodien, die stark an den Klassiker Powerslave erinnern.
Trotzdem wäre Senjutsu wohl irgendwo in der Mitte besser aufgehoben, zumal die ganze Platte überwiegend im Midtempo daherkommt.
Ein paar Songs hätten vor allem durchaus etwas straffer sein können, für ein Doppelalbum passiert doch etwas zu wenig hier.
Ein Filmbezug ist auf der ganzen Platte dieses mal nicht zu finden, einen Bezug zu Japan kann ich trotz des Titels auch nicht erkennen.
Scheinbar reicht da der Samurai-Eddie aus- mit ein bisschen guten Willen könnten die Drums am Anfang von Kodo inspiriert sein.
Insgesamt haben wir hier aber wieder eine durchgehend gut anhörbare Mischung für jeden Maiden-Fan,
wenn auch meiner Meinung nach deutlich schwächer als zuletzt auf dem für meine Ohren perfekten Book of Souls.
Trotz den Kritikpunkten gilt: Maiden (und vor allem der wie immer herausragend singende Dickinson) können es immer noch!

Meine Favoriten: Stratego, The Writing on the Wall, Death of the Celts, Hell on Earth

7/10

Iron Maiden haben es am Ende geschafft, von einer, wenn nicht sogar DER "klassischen" Heavy Metal-Band,
zum größtenteils überzeugenden Progressive Metal, natürlich immer noch mit deutlichem "klassischen" Maiden-Einschlag zu wechseln.
Wenn auch der erste Versuch in dieser Richtung meiner Meinung nach schon fast eine Katastrophe war...
1988 war mir der Schritt im Vergleich zu den Vorgänger-Alben zu massiv-
oder die Songs zu sehr mit zu auffälligen Keyboards zugekleistert. Eigentlich beides.
Egal. Das Fazit bleibt: Up the Irons!



Mit Live-Alben habe ich es nicht so sehr... Da mir aber (wohl wegen des eingerissenen Digipaks, ich mag die Dinger auch nicht)
der 1985'er Klassiker "Live after Death" in der Auflage von 2020 umsonst ins Netz ging...
Diese neuere Auflage enthält alle 18 Tracks, welche schon damals auf der Doppel-LP standen,
die alte CD-Veröffentlichung enthielt lediglich 12 Tracks, man wollte damals wohl, warum auch immer, keine Doppel-CD machen.

IRON MAIDEN - LIVE AFTER DEATH (1985)
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18.jpg (57.12 KiB) 430 mal betrachtet
Allgemein wird diese Scheibe immer wieder mal als eine der besten Live-Veröffentlichungen im Heavy Metal-Bereich genannt.
Das mag auch so sein, ich kenne allgemein nur wenige- denn entgegen meiner eigentlichen Metal-Vorliebe
haben mir die wenigen Live-Scheiben die ich in diesem Bereich kenne nicht besonders zugesagt.
Mal sehen wie sich "Live after Death" da schlägt.
Auf der "World Slavery Tour" (Powerslave) aufgenommen, hat man hier einen sehr guten Zeitpunkt für eine Liveshow erwischt.
Generell gibt man hier nach dem gesprochenen Intro Vollgas- Aces High ist ein guter Einstieg, erwartungsgemäß folgt Hit auf Hit.
Da sind wir aber auch bei einem meiner "Probleme" mit Live-Aufnahmen, spätestens bei "Number of the Beast"
nerven mich sowohl das zu hohe Vollgas-Tempo, als auch die kurzen Parts, welche das Publikum übernimmt.
Der für mich interessanteste Punkt: Wie bringt der zweifelsohne hervorragend singende Dickinson die Songs von Di'Anno rüber?
"Iron Maiden" mag ich schon im Original nicht besonders, diese Version aber noch weniger...
Bei "Running Free" kommt er akzeptabel rüber, aber mussten die Ansagen ans Publikum während des Songs sein?
Auch mein Lieblingssong "Wrathchild" ist von Dickinson gesungen für mich bestenfalls erträglich- aber weit vom Original entfernt.
Immerhin klingt "Phantom of the Opera" auch mit Dickinson wirklich gut.
So wie später Blaze Bayley die Songs von Dickinson wohl stimmlich einfach nicht geschafft hat, ist es hier andersherum.
Der "technisch" mit Sicherheit bessere Sänger Dickinson kann den "rotzigen" Gesang eines Paul Di'Anno nicht oder nur schwer ersetzen.
Auch diese, eine der angeblich besten Metal-Live-Scheiben, hat mich insgesamt leider nicht wirklich gepackt.
Wer generell keine Probleme mit (teils zu) schnell gespielten Songs und eben der Live-Atmosphäre samt plärrendem Publikum hat
kann hier durchaus glücklich werden- man muss aber definitiv abstriche bei den Di'Anno-Songs machen.



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Sep 2022 11 00:23

Re: Iron Maiden & Bruce Dickinson Solo

Beitrag von Retro

Irgendwann, noch während Dickinson bei Iron Maiden sang, ist ihm wohl langweilig geworden- und er arbeitete an einer Solo-Scheibe.
Geplant war das ganze zu dieser Zeit aber als Nebenprojekt, welches ihm auch einen anderen Stil abseits von Maiden ermöglichen sollte.

BRUCE DICKINSON - TATTOED MILLIONAIRE (1990)
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19.jpg (50.84 KiB) 429 mal betrachtet
Der ruhig beginnende sich aber flott steigernde Opener "Son of a Gun" könnte auch einer Maiden-Scheibe der 90er stehen.
Der Großteil der folgenden Songs kommt dann allerdings eher im Hardrock-Stil daher,
was aber auch durch Dickinsons unverkennbaren Gesang gut ins Ohr geht. Man darf nur keine Iron Maiden-Kopie erwarten.
Wenn man es auch etwas ruhiger angehen kann und will, findet man hier durchaus einige rockende Perlen,
vor allem "Dive! Dive! Dive!" geht einem trotz (oder wegen) kommerzieller Ausrichtung nicht mehr aus dem Ohr.
Sogar eine sehr gelungene Coverversion, "All the young Dudes" im Original von Mott the Hoople, hat sich auf die CD verirrt.

7/10

BRUCE DICKINSON - BALLS TO PICASSO (1994)
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20.jpg (36.65 KiB) 429 mal betrachtet
Dickinsons zweite Solo-Scheibe kam dann schon bald nach seiner Trennung von Iron Maiden.
Insgesamt kommt der zweite Solo-Ausflug zwar etwas härter als der Vorgänger daher, aber "klassischer" Heavy Metal
wird auch hier nicht geboten. Die Platte schwankt irgendwo zwischen Hardrock und Alternative-Rock mit einer Prise Maiden.
Das ist wieder alles nicht übel, Dickinsons Gesang ist weiterhin bei jedem Stück perfekt, aber irgendwie wirkt die ganze Platte
etwas zerfahren- als ob man nicht genau wusste, in welche Richtung es denn nun musikalisch gehen soll.
"Balls to Picasso" sollte man daher mehrmals hören, beim ersten Durchlauf bleibt man eher etwas verwundert zurück.
Meine Favoriten sind "Cyclops", "Laughing in the hiding Bush" und "Shoot all the Clowns".
Dieses mal ist es übrigens der letzte Song der Scheibe, welcher auch auf eine Maiden-Veröffentlichung gepasst hätte,
das balladeske, aber in diesem Rahmen am ehesten nach klassischem Metal klingende "Tears of the Dragon".

7/10

BRUCE DICKINSON - SKUNKWORKS (1996)
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21.jpg (33.86 KiB) 429 mal betrachtet
Album Nummer 3, musikalische Wandlung Nummer 3. Fetter Gitarrensound, Tempo und Härte sind vorhanden.
Aber... ist das Metal? Nö. Auch kein Hardrock. Hier regiert eher Grunge-Sound... was erstaunlich gut zu Dickinsons Stimme passt.
Musikalisch bisher am weitesten von Maiden entfernt, gefällt mir die CD bis auf zwei sehr hektische Tracks erstaunlich gut.
Hier gilt aber: Vor einem eventuellen Kauf reinhören! "Skunkworks dürfte bei vielen Rock & Metal-Fans weniger gut ankommen...

8/10

BRUCE DICKINSON - ACCIDENT OF BIRTH (1997)
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22.jpg (46.92 KiB) 429 mal betrachtet
Der vierte Streich- und was hören wir dieses mal? Grunge? Hardrock? Alternative-Rock? Oder gar etwas ganz anderes?
Heavy Metal? JA! 1997 scheint Dickinson wieder Lust gehabt zu haben seinen Fans das zu bieten, was sie von ihm gewohnt waren.
Eventuell hat er auch nur gemerkt, dass die bisherigen Scheiben zwar teils recht ordentlich waren-
aber kommerziell (vor allem Skunkworks war wohl in diesem Punkt ein großer Flop) eher untergingen.
Vieles auf "Accident of Birth" hätte sicher auch sehr ähnlich, wenn nicht sogar gleich, unter dem Iron Maiden-Banner geklungen.
Maiden-Fans dürfen zuschlagen, Dickinsons viertes Solo-Werk klingt mehr nach Maiden als Maiden zu diesem Zeitpunkt selbst.
Vollgas, Midtempo, gelungene Balladen ("Man of Sorrows"!!!!)- alles vorhanden was auch Iron Maiden boten und bieten.
Durchgehend gut hörbar, kein wirklicher Schwachpunkt zu entdecken- aber das grandiose "Road to Hell" muss ich hervorheben!

8/10

BRUCE DICKINSON - THE CHEMICAL WEDDING (1998)
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23.jpg (49.53 KiB) 429 mal betrachtet
Album Nummer 5... schließt direkt an den Vorgänger an, keine großen Sound-Experimente mehr.
Im selben Jahr wie Maidens "Virtual X" erschienen ist Dickinsons Solo-Album eindeutig die bessere Wahl.
Insgesamt bietet "Chemical Wedding" etwas härtere, moderner klingende Gitarrenriffs ("Trumpets of Jericho" & "Machine Man")-
und manchmal leichten Prog-Einschlag ("Jerusalem"). Auch hier wieder kein einziger Ausfall, Fans können zuschlagen.
Mein persönliches Highlight: Speziell die ersten Sekunden (aber auch der Rest) von "The Tower"
zauberten mir ein Grinsen ins Gesicht, besonders Fans vom "Killers"-Album werden hier musikalisch so gut wie nur möglich bedient.

9/10

Kein Wunder, dass nach diesem Album (und dem schwachen "Virtual XI" von Maiden) Dickinson und Maiden wieder zusammenfinden.
Trotzdem ist die Idee der Dickinson Solo-CDs noch nicht ganz zu Grabe getragen, eine weitere, bisher letzte, gibt es noch zu hören:

BRUCE DICKINSON - TYRANNY OF SOULS (2005)
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Zum Einstieg gibt hier ein kurzes Intro zu hören, welches in eines der Highlights des Albums, "Abduction", übergeht.
Darauf folgt mit "Soul Intruder" der wohl härteste Song-Einstieg, den man von Dickinson/Maiden jemals gehört hat.
Leider bleibt der Song nicht auf diesem Niveau, nur zum Ende hin gibt es noch mal Vollgas- trotzdem nicht übel.
In dem Fall hätte ich mir aber etwas mehr Mut für durchgehende Highspeed-Gitarren gewünscht.
Auch auf dem Rest des Albums wird wieder durchgehend gehobenes Niveau in jedem Song-Tempo geboten,
jeder alte Maiden-Fan sollte zugreifen, auch wenn (oder weil) große Überraschungen ausbleiben.
So gesehen ist Tyranny of Souls die letzte "klassische" Maiden-Scheibe ohne Überlängen-Songs, Prog-Metal- und Maiden.
Zu diesem Zeitpunkt ist Dickinson Solo meiner Meinung nach sogar besser als mit Iron Maiden.

9/10

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Semi Silesian
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Sep 2022 11 00:33

Re: Iron Maiden & Bruce Dickinson Solo

Beitrag von Semi Silesian

Sehr ausführlich und sehr schön geschrieben :daumenhoch:
Ich höre selber auch Iron Maiden,bevorzuget die älteren Werke von denen.
Also Songs wie "Phantom of The Opera"
Aber das UFO-Cover von "Doctor,Doctor" gehört auch zu meinen Lieblingssongs dieser Gruppe.

Ein Wechsel des Sängers ist nie so ganz einfach,mir fällt da spontan die Gruppe Rainbow ein.

Bei allem Respekt vor einem Graham Bonnet,aber an Ronnie James Dio kommt er nich´ran.

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Norby
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Sep 2022 11 11:08

Re: Iron Maiden & Bruce Dickinson Solo

Beitrag von Norby

IRON MAIDEN ist nicht ganz mein Interessengebiet, aber ich habe einen wahnsinns Respekt vor Deinem geschriebenen und Deiner Bewertung der Bandmusik. Danke für die Bereicherung :daumenhoch:

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